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Impressum: Mag. Christine Schlager Allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Dolmetscherin für Arabisch und Englisch Universitätslektorin für Arabisch, Universität Graz Sandgasse 25b
A-8010 Graz
Austria

Tel. u. Fax: +43 316 46 43 17
Mobiltel.: +43 664 144 30 41


Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Übersetzungsdienstleistungen

1. Anwendungsbereich Diese AGB legen den Inhalt und die Abwicklung von Verträgen zwischen dem/der AuftraggeberIn und der
Übersetzerin als Auftragnehmerin fest.
2. Kooperation zwischen AuftraggeberIn und Übersetzerin Der/die AuftraggeberIn hat der Übersetzerin so weit wie möglich und für den Auftrag sinnvoll, durch Bereitstellung der zur Erbringung der
Dienstleistung notwendigen Unterlagen sowie Informationen zu unterstützen; folgendes kann dazu nötig sein:
Stil-Richtlinien (sofern der/die AuftraggeberIn die Verwendung einer organisationsspezifischen Sprache bzw. Terminologie oder eine
spezifische Form von Abkürzungen bzw. einer kontrollierten Sprache wünscht, muss er/sie dies der Übersetzerin mitteilen und ihr alle
erforderlichen Unterlagen zur Verfügung stellen).
Unternehmensinterne Terminologie, Fachterminologie
Bereits bestehende Übersetzungen, relevante Übersetzungseinheiten aus Translation Memories
Im Ausgangstext referenzierte Publikationen
Technische Unterlagen, Anschauungsmaterial, Schulungsmaterial
Internetadressen
Paralleltexte, Hintergrundtexte
Betriebsbesichtigungen
Bestimmte Technologien (insbesondere andere als die gängigen Office-Anwendungen)
3. Umfang der Leistung Für den Umfang der Leistung gelten, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart ist, die folgenden Bedingungen.
Der/die AuftraggeberIn ist verpflichtet, mitzuteilen, wofür die Übersetzung verwendet wird, z.B. ob sie der Information, der Veröffentlichung und Werbung, für rechtliche Zwecke oder Patentverfahren, oder irgendeinem anderen Zweck dienen soll, bei dem eine besondere
Übersetzung der Texte durch die Übersetzerin von Bedeutung ist.
Der/die AuftraggeberIn darf die Übersetzung nur zu dem angegebenen Zweck verwenden. Für den Fall, dass der/die AuftraggeberIn die Übersetzung für einen anderen Zweck verwendet als den, für den sie in Auftrag gegeben und geliefert wurde, hat der/die AuftraggeberIn keinerlei
Ansprüche auf Schadenersatz, gegen der Übersetzerin genannt.
Wird der Zweck einer Übersetzung der Übersetzerin nicht bekannt gegeben, so hat diese die Übersetzung nach ihrem besten Wissen zum Zwecke der Information auszuführen.
Übersetzungen sind von der Übersetzerin, so nichts anderes vereinbart ist, in einfacher Ausfertigung als Fließtext-Datei in Format MS-Word© in elektronischer Form zu übermitteln. Die mit der Lieferung (Übermittlung) verbundenen Gefahren trägt der/die AuftraggeberIn.
Etwaige Sonderwünsche sind getrennt zu vereinbaren und zu honorieren.
Die fachliche und sprachliche Richtigkeit des Ausgangstextes fällt ausschließlich in die Verantwortlichkeit des/der AuftraggeberIn. Dies gilt auch für Eigennamen, Bezeichnungen, Zahlen, Maße, Währungen und dergleichen.
Die Übersetzerin verpflichtet sich, alle übertragenen Tätigkeiten nach bestem Wissen und Gewissen und rechtzeitig durchzuführen.
4. Honorar Ein verbindlicher Kostenvoranschlag kann nur nach Einsicht in die zu übersetzenden Unterlagen sowie nach Information über eventuelle Zusatzleistungen (Layout, Terminologiemanagement, etc.) abgegeben werden. Ein Kostenvoranschlag ist nur in schriftlicher Form
verbindlich. Andere Kostenvoranschläge gelten nur als unverbindliche Richtlinie.
Die Übersetzerin ist verpflichtet, dem/der AuftraggeberIn unverzüglich mitzuteilen, sobald sich eine Preisüberschreitung als unvermeidlich herausstellt.
Ist nichts anderes vereinbart, so bildet der Zieltext (Ergebnis des Übersetzens) die Berechnungsbasis.
Für Express- und Wochenendarbeiten können angemessene Zuschläge verrechnet werden.
5. Lieferung Hinsichtlich der Frist für Lieferung der Übersetzung sind die beiderseitigen schriftlichen Erklärungen maßgebend. Voraussetzung für die Einhaltung der Lieferfrist ist der rechtzeitige Eingang sämtlicher von dem/der AuftraggeberIn zu liefernden Unterlagen im angegebenen
Umfang (z.B. Ausgangstexte und alle erforderlichen Hintergrundinformationen) sowie die Einhaltung der vereinbarten Zahlungsbedingungen und sonstigen Verpflichtungen. Werden diese Voraussetzungen nicht rechtzeitig erfüllt, so verlängert sich die Lieferfrist angemessen.
Die Nichteinhaltung der Lieferfrist berechtigt den/die AuftraggeberIn nur dann zum Rücktritt
vom Vertrag, wenn die Lieferfrist als fixe ausdrücklich vereinbart wurde. Macht der/die AuftraggeberIn vom Rücktritt Gebrauch, so hat er/sie der Übersetzerin die bis zum Rücktritt entstandenen Aufwendungen zu ersetzen. Schadenersatzansprüche des/der AuftraggeberIn sind ausgeschlossen, davon ausgenommen sind vorsätzlich oder grob fahrlässig verschuldete Schäden.
Ist nichts anderes vereinbart, so verbleiben die von dem/der AuftraggeberIn der Übersetzerin zur Verfügung gestellten Unterlagen nach Abschluss des Übersetzungsauftrages bei der Übersetzerin. Diese hat keine Verpflichtung zur Aufbewahrung oder sonstigem Umgang damit.
6. Höhere Gewalt Für den Fall der höheren Gewalt hat die Übersetzerin den/die AuftraggeberIn unverzüglich zu benachrichtigen. Höhere Gewalt berechtigt sowohl die Übersetzerin als auch den/die AuftraggeberIn, vom Vertrag zurückzutreten. Der/die AuftraggeberIn hat jedoch der Übersetzerin Ersatz für bereits getätigte Aufwendungen bzw. Leistungen zu geben. Als höhere Gewalt sind insbesondere anzusehen: Zufall; Arbeitskonflikte; Kriegshandlungen; Bürgerkrieg; Eintritt unvorhersehbarer Hindernisse, die nachweislich die Möglichkeit der Übersetzerin, den Auftrag vereinbarungsgemäß zu erledigen, entscheidend beeinträchtigen. 7. Haftung für Mängel (Gewährleistung) Sämtliche Mängelrügen wegen der Qualität der Übersetzung sind innerhalb von zwei Wochen nach Lieferung (Übergabe zur Post bzw. Datum der E-Mail-Sendung) der Übersetzung geltend zu machen. Mängel müssen von dem/der AuftraggeberIn in hinreichender Form schriftlich erläutert und nachgewiesen werden. Zur Mängelbeseitigung hat der/die AuftraggeberIn der Übersetzerin eine angemessene Frist zur Nachholung und Gelegenheit dazu zu gewähren. Wird diese verweigert, so ist die Übersetzerin von der Mängelhaftung befreit. Werden die Mängel innerhalb der angemessenen Frist von der Übersetzerin behoben, so hat der/die AuftraggeberIn keinen Anspruch auf Preisminderung. Wenn die Übersetzerin die angemessene Nachfrist verstreichen lässt, ohne den Mangel zu beheben, kann der/die AuftraggeberIn vom Vertrag zurücktreten oder Herabsetzung der Vergütung (Minderung) verlangen. Bei unwesentlichen Mängeln besteht weder ein Rücktritts- noch ein Minderungsrecht. Gewährleistungsansprüche berechtigen der/die AuftraggeberIn nicht zur Zurückhaltung vereinbarter Zahlungen oder zur Aufrechnung. Für die Übersetzung von schwer lesbaren (z.B. mittels Fax übermittelten Texten), unleserlichen bzw. unverständlichen Vorlagen besteht keinerlei Mängelhaftung. Die gilt auch für Überprüfungen von Übersetzungen. Stilistische Verbesserungen bzw. Abstimmungen von spezifischen Terminologien (insbesondere von branchen- bzw. firmeneigenen Termini) etc. werden nicht als Übersetzungsmängel anerkannt. Für Abkürzungen, die von dem/der AuftraggeberIn bei Auftragserteilung nicht angegeben bzw. erklärt wurden, besteht keinerlei Mängelhaftung. Für die richtige Wiedergabe von Namen und Anschriften bei Vorlagen, die nicht in lateinischer Schrift gehalten sind, übernimmt die Übersetzerin keinerlei Haftung. In solchen Fällen wird dem/der AuftraggeberIn empfohlen, die Schreibweise von Namen und Eigenbezeichnungen auf einem besonderen Blatt in lateinischer Blockschrift vorzunehmen. Dies gilt auch für unleserliche Namen und Zahlen in Geburtsurkunden oder sonstigen Dokumenten. Die Zahlenwiedergabe erfolgt nur nach Manuskript. Für die Umrechnung von Zahlen. Maßen, Währungen und dergleichen wird keine Haftung übernommen. Für von dem/der AuftraggeberIn beigestellte Manuskripte, Originale und dergleichen haftet die Übersetzerin, sofern diese nicht mit der Lieferung dem/der AuftraggeberIn zurückgegeben werden, als Verwahrerin im Sinne des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches für die Dauer von vier Wochen nach Fertigstellung des Auftrages. Eine Pflicht zur Versicherung besteht nicht. Bei Übermittlung von Übersetzungen mittels Datentransfer (wie z.B. E-Mail) besteht eine Haftung der Übersetzerin für dabei entstehende Mängel und Beeinträchtigungen (wie Virusübertragungen, Verletzung der Geheimhaltungspflichten) nur dann, wenn es bewiesen ist, dass dieser grob fahrlässig gehandelt hat. 8. Schadenersatz Alle Schadenersatzansprüche gegen die Übersetzerin sind, sofern nicht gesetzlich anderes zwingend vorgeschrieben ist, mit der Höhe des Rechnungsbetrages (netto) begrenzt. Ausgenommen von dieser Beschränkung des Schadenersatzes sind Fälle, in denen der Schaden grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht wurde. Eine Haftung für entgangenen Gewinn oder Folgeschäden besteht nicht. Hat die Übersetzerin eine Haftpflichtversicherung für Vermögensschäden abgeschlossen, so sind Schadenersatzansprüche mit der Höhe des Betrages begrenzt, den die Versicherung im konkreten Falle ersetzt. Der Name der Übersetzerin darf nur dann der veröffentlichten Übersetzung beigefügt werden, wenn der gesamte Text von ihr übersetzt bzw. wenn keine Veränderungen vorgenommen wurden, zu denen die Übersetzerin nicht ihre Zustimmung gegeben hat. 9. Zahlung Die Zahlung hat, sofern nichts anderes vereinbart wurde, innerhalb von 14 Tagen auf das Konto der Übersetzerin zu erfolgen. Die Übersetzerin ist zudem berechtigt, eine angemessene Akontozahlung zu verlangen. Von Privatpersonen und ausländischen AuftraggeberInnen kann die Vorauszahlung der vollständigen Auftragssumme gefordert werden. Tritt Zahlungsverzug ein, so ist die Übersetzerin berechtigt, beigestellte Auftragsunterlagen (z.B. zu übersetzende Manuskripte) zurückzubehalten. Bei Nichteinhaltung der zwischen dem/der AuftraggeberIn und der Übersetzerin vereinbarten Zahlungsbedingungen ist die Übersetzerin berechtigt, die Arbeit an den bei ihm liegenden Aufträgen so lange einzustellen, bis der/die AuftraggeberIn den Zahlungsverpflichtungen nachkommt. Dies gilt auch für Aufträge, bei denen eine fixe Lieferzeit vereinbart wurde. Durch die Einstellung der Arbeit erwachsen einerseits dem/der AuftraggeberIn keinerlei Rechtsansprüche, andererseits wird die Übersetzerin in ihren Rechten in keiner Weise präjudiziert. 10. Verschwiegenheitspflicht Die Übersetzerin ist zur Verschwiegenheit verpflichtet. 11. Gerichtsstand Erfüllungsort für alle Vertragsverhältnisse, die diesen Geschäftsbedingungen unterliegen, ist Graz, Österreich. Für Rechtsstreitigkeiten über das Bestehen oder Nichtbestehen eines solchen Rechtsverhältnisses und für Rechtsstreitigkeiten aus solchen Vertragsverhältnissen ist für Klagen der Übersetzerin nach Wahl der Übersetzerin der Gerichtsstand der Übersetzerin oder der allgemeine Gerichtsstand des/der AuftraggeberIn, für Klagen gegen die Übersetzerin der allgemeine Gerichtsstand der Übersetzerin ausschließlich zuständig. Es gilt österreichisches Recht als vereinbart. 12. Verbindlichkeiten des Vertrages Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen verbindlich. Mit der Vergabe eines Auftrages an die Übersetzerin erkennt der/die AuftraggeberIn die Allgemeinen Geschäftsbedingungen an.

Stand Dezember 2010
© Mag. Christine Schlager